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Sonntag, 05 September 2010
Windows schneller machen

Windows Dienste

Zu finden ist die gesamte Auflistung unter Systemsteuerung > Verwaltung > Dienstverwaltung.
Diese Dienste lassen sich auf 3 Arten "steuern": Automatisch (also immer), Manuell (bei Bedarf) oder Deaktiviert.

Welche man abschalten kann:

- Automatische Updates
- Dienst für Seriennummern der tragbaren Medien
- Fehlerberichterstattungsdienst
- Hilfe und Support
- Indexdienst
- Nachrichtendienst
- Remoteregistrierung
- Telefonie
- Terminaldienste
- Universeller Plug & Play-Gerätehost

Folgende Dienste u.U. abschalten:

Druckerwarteschlange (wenn kein Drucker angeschlossen ist)
IMAPI-CD-Brenn-COM-Dienste (wenn Brennsoftware wie Nero Burning genutzt wird)
Konfigurationsfreien drahtlosen Verbindung (wenn keine Wireless LAN Komponenten verwendet werden)
DHCP-Client (wenn man im Netzwerk feste IP's hat)

Speicher freiräumen

Bei einer Programmbeendung behält das Betriebssystem Teile der Software im Speicher, damit ein erneuter Start beschleunigt wird. Wer dieses Features nicht für nötig hält, kann die Programme nachdem Schliessen komplett aus dem Speicher löschen.
Ma geht dazu in die Registry (Start > Ausführen > "regedit" > OK) und suche den Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer. Dort erstellt man im rechten Fenster mit Bearbeiten/Neu eine Zeichenfolge namens Always UnloadDll und setzt den Wert auf "1".


Kernel nicht auslagern

Windows XP schreibt bei knappem Arbeitsspeicher auch den Kernel auf die Festplatte, wobei der Kernel stets gebraucht wird - seine Auslagerung bremst das komplette System aus, nicht nur einzelne Prgramme. Wer nun 256 MB RAM oder 512 MB RAM besitzt stellt das lieber ab: Geht in die Registry im Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management setzt man die DWORD Einträge DisablePagingExecutive und LargeSystemCache jeweils auf "1".

Auslagerungsdatei

Die Auslangerungsdatei ist ein fest reservierter Speicherplatz auf der Festplatte, auf den das System bei vollem RAM zurückgreift.
Die Größe dieser Datei wird im Normalfall von Windows verwaltet und variiert damit sehr stark. Dadurch wird die Festplatte stark fragmentiert.
Man kann über Systemsteuerung-System-Erweitert-Systemleistung Einstellungen diese Größe selbst festlegen.
Dazu bei virtueller Speicher aif "ändern" klicken.
Wichtig ist, dass die Ausladerungsdatei sich auf dem gleichen Laufwerk wie Windows befindet.
Nun bei minimaler und maximaler Wert die gleiche Zahl eingeben und zwar
das 3-fache des Arbeitsspeichers

Eine von vielen Möglichkeiten den Bootvorgang von Windows XP Professional zu beschleunigen:

1. Neue Textdatei erstellen
2 Inhalt: „del %windir%\prefetch\*.pf /q“
(natürlich ohne ")
3. unter "C:\ntosboot.bat" speichern
4. Start->Ausführen „gpedit.msc“ eingeben
5. Unter „Windows-Einstellungen“ -> „Scripts“ -> „Herunterfahren“ -> Doppelklicken
6. Das eben angelegte Script hinzufügen, fertig
FERTIG, XP Professional sollte nun bemerkbar schneller hochfahren.

Speicher Leeren

Vielleicht kennt ihr das Problem, dass nach starten eines Spiels, bzw. einer speicherfressenden Anwendung, das System merkbar langsamer wird. Ein Neustart entleert den Speicher und somit ist das Problem behoben. Nun kann man das jedoch auch per "Doppelklick" machen.

1. Eine neue Textdatei erstellen. Sie irgendwie benennen. (z.B. Speicher leer)

2. Doppelklicken auf die Textdatei und folgende Zeile hinein: FreeMem = Space(32000000)

3. Klicken auf “Datei” > “Speichern unter...” und wähle unter Dateityp “Alle Dateien”. Schreibe nun hinter dem Dateinamen die Endung “.vbs”. In meinem Beispiel lautet die Datei nun: “Speicher leer.vbs”.

4. Jedesmal, wenn einen Doppelklick auf diese Datei erfolgt, wird der Speicher von zusätzlichem Ballast freigeräumt - und zwar um genau 32MB (Deshalb ist in der Zeile oben die Zahl 32000000). Wenn man z.B. 64MB gewinnen will schreibt man in die Klammer 64000000. Allerdings sollte hier NIE mehr als die Hälfte des Arbeitsspeichers angeben werden - sonst könnte im besten Fall eine Fehlermeldung aufpoppen oder im schlimmsten Fall könnte das System zusammenbrechen

NTFS-Partitionen tunen für XP

Windows XP speichert bei NTFS-Partitionen standartmässig die gesamte Dateistruktur, um Suchvorgänge zu beschleunigen. Aber dadurch werden Festplattenzugriffe deutlich verlangsamt! Einen Dopelklick auf den Arbeitsplatz > Partition auswählen > Rechtsklick > Eigenschaften. Nun entfernt man das Häkchen bei Laufwerk für schnelle Dateisuche indizieren.
Windows muss die Änderung bei allen Verzeichnisen der ausgewählten Partitionen vornehmen, was je nach Datenbelegung mehrere Minuten dauert


Dr. Watson deaktivieren

Das Systemwerkzeug Dr. Watson überwacht XP und hilft bei Problemen. Wenn der PC jedoch problemlos arbeitet, verbraucht dies nur unnötig Arbeitsspeicher. In der Registry den Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\AeDebug entfernen


Internetverbindung optimieren


Standartmässig lädt der Internet Explorer maximal zwei Dateien gleichzeitig von einem Server. Wie immer ist daran eine Registry-Einstellung Schuld!
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings und erstellt per Bearbeiten > Neu zwei DWORD-Einträge. Den ersten benennt man MaxConnectionsPer1_0Server (Menge parallel geladener Grafiken) und den zweitern nenne man MaxConnectionsPerServer (Menge gleichzeitiger Downloads).

Master File Table bei NTFS vergrößern

Die erste Datei auf einer Festplatte, die mit dem NTFS Dateisystem arbeitet, ist die MFT (Master File Table). Sie enthält sämtliche Informationen über alle Dateien und Ordner auf dem Datenträger: Dateigröße, Daten der Dateierstellung und der letzten Änderung, Freigaben, Inhalt sowie Dateityp. Leider ist die Größe dieser Systemdatei begrenzt, was den Zugriff auf die Dateien und Ordner verlangsamt, da die immer wieder ältere Informationen gelöscht werden müssen und diese sich dann später wieder eintragen - verständlicherweise kostet das Rechenzeit (wie bei der Fragmentierung der Festplatte). Falls also sehr viele Dateien auf dem Computer sind empfehle ich die MFT zu vergrößern. Leider funktioniert dieser Trick nicht auf FAT-Festplatten, da er hier aufgrund des anderen Systems, sinnlos wäre.

1. “Start/Ausführen” “regedit”


2. “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\ Control\FileSystem”.

3. Hier erstellt man einen neuen DWORD Eintrag: “NtfsMftZoneReservation”.
und gibt ihm einen der folgenden Werte

“1” = 12.5 % des freien Festplattenplatzes (Standard - Bereits eingestellt)
“2” = 25 % des freien Festplattenplatzes


Die Werte 3 und 4 sind noch möglich. Allerdings machen diese nicht viel Sinn, da sie Millionen von Dateien haben müssten um die MFT zu füllen.

L2 Cache komplett nutzen

Startet Regedit (Start\Ausführen: regedit ). Dort sucht ihr folgenden Pfad heraus:
"Hkey_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Control\SessionManager\Memory Management"
Dort liegt der DWORD-Wert "SecondLevelDataCache". In diesem müsst ihr nun den Wert entsprechend eures CPUs abändern (Rechte Maustaste\Ändern). Bei normalen Pentium II/III/IV Systemen (512KB L2-Cache) muss der Wert 200 eingetragen werden, bei normalen AMD Athlon-Systemen (256KB L2-Cache) der Wert 100. Bei 1024kb L2-Cache müsste folglich 400 eingetragen werden. Jetzt müsst ihr noch einmal Neustarten und der Cache wird genutzt.


Hier noch ein praktischer Tipp:

Mehrere Dateien umbenennen (Windows XP)

Digitalkameras speichern ihre Bilddateien mit nichts sagenden Namen. Windows XP ermöglicht es , eine Serie von Fotos oder auch anderen Dateien in einem Durchgang neue Namen zu geben. Markier die Dateien Pict0001.jpg, Pict0002.jpg,…mit der Maus. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den markierten Bereich und wählen Sie Umbenennen. Windows fragt Sie nach dem neuen Namen einer Datei. Geben Sie zum Beispiel Urlaub_Sommer_04.jpg an und bestätige die Auswahl mit der Eingabetaste. Danach erhalten die übrigen Dateien denselben Namen und fortlaufende Nummern.


Allgemeine Speicheroptimierung

Wenn Windows der Speicher ausgeht, lagert es ständig auf die langsame Festplatte aus. Es ist jedoch möglich soviel Speicher freizugeben, dass selbst PC´s mit ca. 64MB-RAM in die Gänge kommen können. Man sollte daher Windows entschlacken von allem überflüssigem:
a) Die Windowssounds müssen ständig in den Arbeitsspeicher geladen werden und nehmen dort dann auch ihren Platz ein, damit sie nicht jedesmal von der Festplatte aufgerufen werden müssen. Am besten deaktiviert man diese. "Start" > “Einstellungen” > "Systemsteuerung" > "Sounds und Multimedia" > "Sounds" und wählt hier kein Schema aus.

b) Ein Hintergrundbild kann locker mehrere Megabyte verschlingen. Egal, wie schön sie sind, sie rauben einfach den vorhandenen Arbeitsspeicher. rechte Maustaste auf einen freien Desktopbereich und auf "Eigenschaften". Hier unter "Hintergrund" auf "Keins".

 

 

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